Sie fragen – ich antworte

Bürgermeisterkandidat für Dallgow, Rohrbeck und Seeburg

Foto: Gerd Altmann auf Pixabay

Parallel zu Anfragen, die ich via Mail, Telefon oder einfach bei einem Treffen auf der Straße erhalten habe und immer noch gestellt bekomme, erreichen mit zunehmend auch Fragen aus den sozialen Netzwerken. Da die Fragen, die mir über Facebook & Co gestellt wurden/werden, bereits öffentlich sind, möchte ich die auch gern öffentlich beantworten.

Gern können Sie mir weitere Fragen stellen. Nutzen Sie dazu einfach “Kontakte” und rufen mich an, schreiben mir eine Mail oder hinterlassen auf dieser Seite einfach einen Kommentar im unteren Bereich! Ich freue mich darauf!

1. Verkehr

Der Durchgangsverkehr und der damit verbundene Lärm, werden in den nächsten Jahren weiter steigen. Diese Situation kann nur in den Griff bekommen werden, wenn Lösungen gefunden werden, die geeignet sind die Menge des Verkehrs zu reduzieren. Die bisherigen Vorschläge (Einbahnstraße, Sackgasse, etc.) halte ich in diesem Zusammenhang für nicht zielführend, weil der tatsächliche Verkehr nicht weniger, sondern lediglich innerhalb des Ortes umgeleitet wird. Aus diesem Grund werde ich mich intensiv für eine „Westtangente“, also eine direkte Verbindung der B5 nach F’see-Finkenkrug einsetzen – vorbei an Dallgow, vorbei an Rohrbeck. Gleichzeitig muss die Attraktivität der jetzigen Achse gemindert werden, damit der Verkehr dann tatsächlich auch die neue Verbindung nutzt.

2.  Grundstücksverkäufe

Vorab möchte ich deutlich machen, dass die SEND keine Gesellschaft der Gemeinde Dallgow-Döberitz ist. Sie ist eine Tochter der LEG und gehört damit dem Land Brandenburg.
Das Verfahren, das bereits seit Jahren bei der Vergabe/Verkauf der Grundstücke praktiziert wird ist sehr umfangreich und aufwändig. Das ist nötig, weil das Interesse an den Grundstücken mehr als 10x höher ist als das tatsächliche Angebot. Es kommt daher natürlich immer wieder dazu, dass sich einige Interessenten ungerecht behandelt fühlen.
Ich habe bisher noch keine Anhaltspunkte dafür gefunden, dass bei der Vergabe „geschummelt“ wurde. Es mag ein anderer Eindruck entstanden sein, den ich aber nicht bewerten möchte, weil mir schlicht die konkreten Informationen fehlen. Ich möchte all denen, die meinen bei der Vergabe benachteiligt worden zu sein, raten, dass sie sich einen juristischen Beistand nehmen, der die Sachlage dann für sie rechtlich bewerten kann.

3. Richter und die FDP

Ja, der Richter war Mitglied der FDP, die ich dann aus verschiedenen Gründen verlassen habe. Seit 2012 bin ich nun Mitglied der CDU. Diese Entscheidung habe ich damals ganz bewusst getroffen und würde sie heute noch einmal so treffen.
Unsozial? Ob die FDP unsozial ist muss jeder für sich entscheiden, dass das auf mich nicht zutrifft kann ich sogar belegen – Stichwort: Kitabeiträge!

4. Gewerbe und Jugend

Ich bin der Meinung, dass wir uns neuen Wirtschaftszweigen öffnen sollten und müssen. Schon allein, damit wir die vor uns liegenden Anforderungen finanziell bewältigen können. Ich strebe dabei jedoch keine weiteren Logistikzentren an, sondern einen Gewerbepark an der B5. Dort könnten kaufmännische und wissenschaftliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Da steht natürlich auch das produzierende Gewerbe nicht außen vor!
Zunächst halte ich es für überaus wichtig, dass eine verlässliche Jugendarbeit mit einem festen und akzeptierten Standort für den Jugendclub aufgebaut wird. Hier gilt es die letzten Jahre aufzuholen, nachdem der eigentliche Jugendclub aufgrund von baulichen Mängeln abgerissen werden musste. Ferner möchte ich gern die Netzwerke im Bereich der Jugendarbeit verbessern und ALLE Beteiligten regelmäßig zusammen bekommen, damit intensiv miteinander gesprochen und abgestimmt werden kann. Im nächsten Schritt halte ich es für wichtig, dass das Jugendkonzept, dessen Entstehung ich von Beginn an maßgeblich begleiten durfte, immer wieder evaluiert und umgesetzt wird: Angebote verbessern, Personal verstärken. Ich möchte aber auch – und das ist mir ganz besonders wichtig – dass die Jugendlichen sich selbst beteiligen, damit sie unserer Generation mal genau erklären wo ihnen der Schuh drückt.

5. Hundeauslaufgebiet

Ich bin selbst Hundehalter und kenne die Problematik. Ich fände es auch wünschenswert ein Dallgower Auslaufgebiet zu etablieren. Ich bin aber auch Gemeindevertreter und weiss, dass es derzeit keine Flächen gibt, die im Besitz der Kommune sind und als Hundeauslaufgebiet geeignet wären. Das liegt u.a. an der Größe der zur Verfügung stehenden Flächen (es sollten schon einige Hektar sein) und an der Lage (nicht unmittelbar an Wohnbebauung).
Bedeutet, dass lediglich entsprechende landwirtschaftliche Flächen genutzt werden könnten. Als Bürgermeister bin ich gern bereit mit den Landwirten in Verhandlung zu treten, ob diese möglicherweise Ackerfläche an die Kommune verkaufen würden, damit darauf ein Auslaufgebiet für die Vierbeiner entstehen kann.

6. Rund ums Fahrrad

Verbesserung für Radfahrer im Allgemeinen:
Ich möchte einen Radweg vom Bahnhof nach Spandau realisieren (möglichst entlang der Bahntrasse). Beim Radweg von Seeburg nach Falkensee muss die Lücke geschlossen werden (ist derzeit bereits in intensiver Bearbeitung).

Die Fragen, die Sie besonders interessieren:

1. Es ist bereits jetzt die Möglichkeit vorhanden über Dallgow-Dorf zum Brunsbütteler Damm zu gelangen (siehe Karte). Dieser Weg ist – zugegeben – nicht der kürzeste, aber er funktioniert.

2. Radweg nach Falkensee entlang der Potsdamer Straße: Dieser Radweg wird in der Gemeinde bereits seit Jahren intensiv und leidenschaftlich diskutiert. Es wurden bereits verschiedenste Lösungen erarbeitet und wieder verworfen, da die bisher alle nicht umsetzbar waren, weil die Brücke über die Bahn aus verschiedenen Gründen bisher alle Planungen zunichte gemacht hat.

3. Park & Ride: Auszug aus dem Protokoll der 46. Sitzung der Gemeindevertretung vom 27.06.2018:

Parkplatzkonzept
Im November 2017 wurde ein Beschluss gefasst, welcher den Bürgermeister beauftragt, ein Konzept zur Schaffung von zusätzlichen Parkplätzen in der Bahnhofsnähe zu entwickeln. Das Konzept sollte im VUO-Ausschuss im März 2018 vorgestellt werden. Herr Hemberger sprach in der Sitzung des HA-Ausschusses am 10.04.2018 die momentane Parkplatzsituation am Bahnhof Dallgow-Döberitz an. Die Kosten für einen Parkhausbau würden sich auf geschätzte 15.000,00 Euro pro Stellplatz belaufen. Momentan ist jedoch keine passende Fläche für einen Bau vorhanden. Herr Richter fordert ein ausführliches Konzept von Herrn Hemberger über zusätzliche Parkplätze, da ihm die derzeitige Planung über ein Parkhaus nicht ausreichend ist!“

Das von mir geforderte Konzept hat es bis heute nicht zur Vorlage gebracht … es sollte darin auch nicht nur ein Parkhaus geprüft werden, sondern der Bedarf und mögliche Formen der Umsetzbarkeit und Finanzierung! Ein Parkhaus wäre eine Variante gewesen.
Ich möchte dieses Thema gern wieder auf die Agenda heben, weil ich es für unumgänglich halte, da nach Corona die Plätze wieder deutlich knapper werden.

Karte: Google

Fragen (anonymisiert): Facebook

 

 

 

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