Grundschule und Hort: Jetzt kann es losgehen

9. November 2017 | Von | Kategorie: Neuigkeiten

So soll sich der künftige Neubau in die bestehende Bebauung einreihen

In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung, die sich am Mittwochabend lediglich mit dem Thema der Erweiterung des Hortes und der Grundschule befasste, ist jetzt der erste große Schritt getan. Nachdem sich die Vorbereitungen mehr als ein halbes Jahr verzögerten, weil die Planungen für den Anbau zuvor noch europaweit ausgeschrieben werden mussten.

Nun wurde den Gemeindevertretern und der anwesenden Elternschaft ein Vorentwurf der Planung vorgestellt. Diese rief zwar keine Freudenstürme hervor, Kritik war aber auch kaum zu hören: Der Neubau soll auf der Fläche des Flachbaus entstehen und künftig über drei Etagen ausreichend Platz bieten, damit die Hort- und Grundschulkinder am Standort Steinschneiderstraße künftig ausreichend Platz haben und eine Doppelnutzung der Räumlichkeiten ausgeschlossen ist. Insgesamt können dann 18 Grundschulklassen (Klassenstufe 1-3) am Standort untergebracht werden. Das neue Gebäude soll um eine  halbe Etage abgesenkt werden, damit der ohnehin dominierende Einfluss des Gebäudes nicht zu groß wird. Ein Fahrstuhl wird für die Barrierefreiheit sorgen und ein Verbindungstrakt wird den jetzt vorgestellten Neubau mit dem bereits vorhandenen verbinden. Dieser Trakt soll künftig als Eingangsbereich dienen und auch den Verwaltungsbereich aufnehmen. Es werden künftig 18 neue Räume für Hort und Grundschule zur Verfügung stehen, damit die Kinder betreut werden können. Hinzu kommen u.a. Lehrerzimmer, Sekretariat, ein Zimmer für die Hortbetreuerinnen, ein Büro für die Schulleitung und ein Besprechungsraum.

Wenn es gelingt die bestehende Erlaubnis für das Hortgebäude von 173 Kindern auf 180 zu erhöhen, dann könnte gegenüber der Mensa ein weiterer Raum zur Verfügung stehen, der zur freien Nutzung stünde. In die gesamte Planung ist das Gebäude am Kreisverkehr noch gar nicht einbezogen worden. Somit dürfte unter der Voraussage des Landkreises davon auszugehen sein, dass die erwarteten Schülerzahlen bis 2022 (442 Schüler in den Klassenstufen 1-3) an der Grundschule in der Steinschneiderstraße untergebracht werden können.

Die Architekten erhielten am Schluss den Auftrag – bei lediglich einer Gegenstimme – dass sie auf der Basis des vorgelegten Vorentwurfes die Planung vorantreiben sollen. Daraufhin stellten sie in Aussicht, dass der Entwurf des Gebäudes bereits im Januar vorgestellt werden könnte. Der Zeitplan sieht weiter vor, dass im September 2018 Baubeginn sein soll. Nach einer Bauzeit vor ca. 1 Jahr soll das Vorhaben beendet sein und den Schülern übergeben werden.

 

Foto Startseite: Modellfoto zeigt im Vordergrund die Fläche auf der der Neubau entstehen wird.

Fotos: GALANDI SCHIRMER | ARCHITEKTEN + INGENIEURE GMBH

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