1.000 Haustüren im Wahlkampf – Zwischenziel erreicht

1.000 Haustüren im Wahlkampf – Zwischenziel erreicht

29. Oktober 2020 Aktuelles 0

Heute habe ich bei bestem Herbstwetter an der tausendsten Haustür geklingelt!

Dort konnte ich meine „analoge-Einkaufs-App“ (den Dallgow-Döberitz-Abrissblock) stolz an Frau Sina Riedrich übergeben. Sie lebt erst seit wenigen Monaten in Dallgow und war sichtlich erfreut, mit dem kleinen Notizblock überrascht zu werden.

„Eintausend Haustüren“ war das Ziel, das ich mir für diesen Wahlkampf gesetzt hatte. Bereits zwei Tage vor der Wahl habe ich es nun erreicht. Eintausend Haustüren, das heißt: unzählige Gespräche zu einer Vielzahl an Themen:

  • Verkehr in und durch Dallgow, Seeburg und auch Rohrbeck
  • Baumpflege durch die Gemeinde
  • Kita und Schule
  • der Zustand unserer Straßen
  • Anliegen der Senioren
  • Hundeauslaufgebiete
  • Radwege
  • ÖPNV (besonders großes Thema in Seeburg)
  • Reitwege
  • der Bolzplatz an der Mühlenstraße
  • Tourismus

und ganz viele andere Dinge, die mir frei Haus geschildert wurden. Auch die Jugendlichen und Kinder, die ich getroffen habe, hatten Vorstellungen über Dinge, die sie bewegen oder die sie sich wünschen würden:

  • mehr Freizeitbeschäftigungen für die Altersgruppe der Acht- bis Zwölfjährigen
  • übervolle Schulbusse
  • bessere Radwege
  • einen Platz zum „Chillen“
  • ein Kinderfest  der Gemeinde

Alle diese Ideen und viele weitere habe ich mir in mein Aufgabenheft geschrieben.

An einer Tür bin ich sogar auf ein ausgewachsenes Pferd gestoßen (polnisches Warmblut, ein Rappe). Das hatte allerdings nicht das Bedürfnis, sich mit mir zu unterhalten 😉.

Es gab auch einige Menschen, die ich getroffen habe, denen es im Augenblick nicht so gut geht. Sei es aufgrund eines persönlichen Schicksalsschlages, einer schweren Erkrankung oder aufgrund von Kurzarbeit oder Jobverlust durch die Corona-Krise. Ihnen wünsche ich von Herzen viel Kraft für die Zukunft und dass die Pandemie-Situation sich hoffentlich sehr bald wieder verbessert – das wünsche ich natürlich uns allen!

Ich war beeindruckt über die Offenheit, mit der mir die Menschen entgegneten. Die teilweise ganz persönlichen Geschichten, in die ich einbezogen wurde, haben mich sehr tief berührt und auch Tage danach noch beschäftigt. Ich möchte mich für die vielen, vielen Tassen Kaffee bedanken, zu denen ich eingeladen wurde. Auch gab es tatsächlich einmal einen Schnaps, den ich der alten Dame einfach nicht ablehnen konnte.

Ich möchte mich für alle Gespräche und Begegnungen bedanken, die ich bisher mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde, führen durfte. Es waren ausnahmslos freundliche Unterhaltungen, selbst auch bei kritischen Themen.

Der Wahlkampf ist noch nicht beendet! Ich werde also noch weiter unterwegs sein, wenigstens solange die analoge Einkaufs-App ausreicht.

Vielleicht treffen wir uns noch an Ihrer Haustür, ich würde mich freuen!

Herzliche Grüße

Sven Richter

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